8. April 2013
Früher verteilte Scientology Flugblätter, heute ködert die Organisation neue Mitglieder auf Facebook und YouTube.
Diesen Vorwurf erhebt der Chef des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, in der "WAZ"-Mediengruppe. Freier warnt: Scientology sei gefährlich und habe es vor allem auf Jugendliche abgesehen. Mit perfiden Videos und Tarnnamen verschaffe sich die Sekte Zugang zu jungen Internetnutzern, außerdem über Nebenorganisation wie "Jugend für Menschenrechte" oder "Sag nein zu Drogen, sag ja zum Leben". Unter diesen Namen trete Scientology auch auf Jugendfestivals auf.
Der NRW-Verfassungsschutz beobachtet Scientology seit 16 Jahren. Die Organisation wurde 1954 in den USA gegründet und bezeichnet sich selbst als Kirche. In Deutschland ist sie aber nicht als Religionsgemeinschaft anerkannt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)