9. April 2013
Auf den Meeren der Welt sind bald mehr Schiffe unterwegs - und die kommen vor allem aus China.
Forscher gehen in einer Studie im Auftrag des britischen Schiffgutachters Lloyd's Register davon aus, dass sich das Handelsaufkommen auf See bis 2030 verdoppelt. Im Moment werden demnach in jedem Jahr neun Milliarden Tonnen Güter auf Schiffen transportiert. Bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts sollen es 19 bis 24 Milliarden Tonnen sein.
Der Studie liegt zugrunde, dass die Bevölkerung auf der Welt wächst und deshalb auch mehr Waren und Rohstoffe gefragt sind. Am meisten wird nach Angaben der Forscher China mit Schiffen nachlegen. Sie erwarten, dass das Land bald drei Mal so viel Öl braucht wie im Moment und rund 60 Prozent der Kohle im Welthandel abnehmen wird.
An der Studie beteiligt sind neben Lloyd's Register die Rüstungsfirma Qinetiq und der Universität von Strathclyde.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)