9. April 2013

Krebsregister in Deutschland soll mehr Früherkennung und bessere Therapien bringen

Das Vorhaben klingt nach viel Bürokratie - soll aber Leben retten.

In Deutschland wird ein Krebsregister aufgebaut - das Gesetz dazu tritt heute in Kraft. Darin sollen bundesweit Patientendaten erfasst werden. In die Datenbank kommen Informationen zu Diagnose, Behandlung, Nachsorge und über mögliche Rückfälle bei Krebserkrankungen. Außerdem sollen Krankenversicherte regelmäßig zu Untersuchungen für Darm- und Gebärmutterhalskrebs eingeladen werden.

Das Gesetz soll helfen, die Früherkennung von Krebs und seine Therapien zu verbessern. Jährlich erkranken in Deutschland bis zu eine halbe Million Menschen an Krebs. Mit rund 220.000 Todesfällen pro Jahr ist die Krankheit die zweithäufigste Todesursache.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)