9. April 2013

Kurze Spaziergänge können Teenagern dabei helfen, mit dem Rauchen aufzuhören

Raus vor die Tür und dann weg mit der Kippe!

Auf diese simple Formel lassen sich Erkenntnisse von Gesundheitsforschern aus den USA bringen. Sie haben herausgefunden, dass kurze sportliche Aktivität mehrmals in der Woche, Teenagern dabei helfen kann, weniger zu rauchen oder ganz aufzuhören. Dafür reicht laut Studie sogar ein kurzer zwanzig-minütiger Spaziergang.

Die Forscher hatten dafür 230 Teenager aus West Virginia begleitet. In dem US-Bundesstaat ist der Anteil minderjähriger Raucher besonders hoch - er liegt bei etwa 13 Prozent. Jugendlichen nahmen dort an Anti-Raucher-Programmen teil eine Gruppe in einem Programm ohne Sport, die andere musste trainieren.

Wie genau Sport und Nichtrauchen zusammenhängen, konnten die Forscher noch nicht herausfinden. Sie vermuten, dass Endorphine dahinter stecken, die dem Körper ein Glücksgefühl vermitteln.

Die Studie wurde an der George Washington School of Public Health and Health Services (SPHHS) erstellt und in dem "Journal of Adolescent Health" veröffentlicht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)