9. April 2013

Monarchfalter orientieren sich mit Sonnenkompass

Die Reise der Monarchfalter in ihr Winterquartier hat schon vielen Wissenschaftlern den Kopf zerbrochen.

Denn es ist unklar, wie die Tiere es schaffen die 3.500 Kilometer lange Reise zu navigieren. Ein internationales Forscherteam hat sich erneut mit dem Thema beschäftigt. In der Fachzeitschrift "PNAS" schreiben sie, die Schmetterlinge verfügten weder über einen Magnetsinn noch über so etwas wie eine innere Landkarte. Neueste Experimente und Datenanalysen belegen laut den Biologen, dass die Schmetterlinge einen Sonnenkompass benutzen. Außerdem würden geografische Barrieren wie Gebirge oder Wasser den Schmetterlingen helfen, ihren Weg zu finden.

Allerdings ist das Navigations-Rätsel noch nicht ganz gelöst. Denn Sonnenkompass und geografische Barrieren reichten nicht aus, um zu erklären, wie die Schmetterlinge die richtigen Bäume finden. Eine Vermutung der Forscher: Vielleicht spielen dabei Geruchsinformationen eine wichtige Rolle.

Auch Wissenschaftler der Universität Oldenburg waren an der Forschung und Publikation beteiligt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)