9. April 2013

UNO: Wüste wächst jedes Jahr um fast die halbe Fläche von Deutschland

Die Wüsten wachsen weltweit weiter - nach Angaben der UNO jedes Jahr um die halbe Fläche von Deutschland.

Laut der Studie sind 168 Länder vom Verlust an Bodenqualität und Wüstenbildung betroffen. In den letzten fünfzig Jahren habe sich dadurch die verfügbare Fläche für Ackerbau halbiert. Am schlimmsten trifft es laut der UNO Asien, dort sind 39 Prozent der Böden nicht mehr für die Bewirtschaftung geeignet.

Ursachen sind Erosion und Versalzung der Böden, was unter anderem dadurch ausgelöst wird, dass zu viel Vieh auf einem Acker grast. Aber auch die Klimaerwärmung fördert die Wüstenbildung. UNO-Experten schätzen, dass in den kommenden Jahren allein zehn Prozent des Ackerlandes durch den Klimawandel verloren gehen.

In Bonn finden seit heute drei Konferenzen statt, die sich mit den Gefahren der Wüstenbildung beschäftigen. Dabei sind Regierungsvertreter, Mitarbeiter von NGOs und Wissenschaftler.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)