10. April 2013
Der Erfinder der künstlichen Befruchtung ist tot.
Der britische Mediziner Robert Edwards starb nach Angaben der Universität Cambridge im Alter von 87 Jahren. In den sechziger und siebziger Jahren entwickelte er zusammen mit einem Kollegen die In-vitro-Fertilisation. Dabei werden Eizellen im Reagenzglas befruchtet und später in die Gebärmutter eingepflanzt.
1978 kam auf diese Weise das erste sogenannte Retortenbaby zur Welt: die Britin Louise Brown. Bis heute wurden mit Hilfe der künstlichen Befruchtung schätzungsweise vier Millionen Babys gezeugt.
2010 bekam Robert Edwards für seine Erfindung den Nobelpreis für Medizin. Seine wohl bekanntesten Worte: "Kinder zu haben, ist das Wichtigste im Leben."
http://www.cam.ac.uk/news/professor-sir-robert-edwards-ma-hon-scd-cbe-frs
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)