10. April 2013

Madonna fällt in Malawi in Ungnade

Sie ist offenbar nicht mehr die Heilsbringerin.

Die Regierung in Malawi im Süden Afrikas hat der US-Pop-Diva Madonna eine Abfuhr erteilt und behandelt sie nicht mehr wie einen Staatsgast. Der Grund: Madonnas Hilfsorganisation für Malawi hat offenbar weniger Projekte umgesetzt, als sie angibt. Das Bildungsministerium des Landes widerspricht Aussagen Madonnas, sie habe zehn neue Schulen gebaut. Sie habe höchstens alte Schulen erweitert. Andere Projekte sollen komplett ausgefallen sein.

Madonnas Organisation betreut seit vielen Jahren Projekte in Malawi. Allerdings gibt es mit den Mitarbeitern dort Streit um Millionenbeträge, die angeblich verschwunden sind.

Zu spüren bekam Madonna die Kritik bei ihrem letzten Besuch in Malawi. Sie musste sich bei ihrer Ausreise am Flughafen wie jeder andere in die Schlange stellen - und reagierte genervt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)