11. April 2013
Eigentlich müssten die Wartezimmer in den Arztpraxen leerer geworden sein.
Denn nach einer neuen Studie gehen die Menschen in Deutschland deutlich seltener zum Arzt als noch Mitte der 90er Jahre. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine Umfrage im Auftrag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.
Demnach kommt jeder Bürger im Schnitt auf zehn Arztbesuche pro Jahr. 1995 seien es noch 13 Besuche gewesen. Grund für den Rückgang ist Experten des DIW zufolge eine bessere Vorsorge, zum Beispiel bei Zahnärzten. Außerdem besorgen sich Patienten seltener Rezepte. Dabei geht es um Medikamente, die nicht verschreibungsflichtig sind und die Patienten inzwischen selbst bezahlen müssen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)