11. April 2013
Die Verleger wollen mehr Nutzer von digitalen Zeitungen dazu bringen, für Angebote zu bezahlen.
Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger hat eine Untersuchung zu dem Thema vorgestellt. Demnach ist die Bereitschaft, für digitale Ausgaben Geld auszugeben da - aber noch ausbaufähig. Zur Zeit bieten die deutschen Zeitungen rund 400 Apps für Tablets und Smartphones an. Davon sind knapp zwei Drittel kostenpflichtig. Gerade bei Apps für Android-Geräte sehen die Verleger Luft nach oben. Seit dem vergangenen Sommer hätten sich die Angebote für Android schon mehr als verdoppelt - das sei ein deutliches Zeichen dafür, dass die Verlage nicht mehr allein auf Apple als Vertriebspartner setzen.
Vermarktet werden vor allem Tablet-Apps in Paketen, zum Beispiel in Kombination mit der gedruckten Zeitungsausgabe. Die Verlage haben aber auch Apps zu speziellen Themengebieten wie Fußball, Gesundheit, Kultur oder Wandertouren im Angebot.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)