11. April 2013
Forschung ist harte Arbeit - ganz bestimmt auch, wenn es um den weiblichen Busen geht.
Fünfzehn Jahre lang hat Jean-Denis Rouillon die Brüste von mehr als hundert Französinnen vermessen. Der Sportmediziner von der Uni Besançon wollte herausfinden, was das Tragen eines BHs eigentlich bringt. Seine Antwort: Nichts. Im Gegenteil: Seiner Ansicht nach wird das Gewebe durch den BH zu wenig gefordert und erschlafft dadurch erst recht. Wer einen BH trägt, braucht ihn daher Rouillon zufolge irgendwann tatsächlich.
Für seine Untersuchungen begleitete der Mediziner auch Spitzensportlerinnen. Er will seine Studie aber noch ein paar Jahre fortführen, bevor er die Ergebnisse offiziell präsentiert. Schon jetzt ist er allerdings ein Held der französischen Bewegung "Seins Libres" - übersetzt: Freie Brüste.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)