11. April 2013
In Kursen an US-Universitäten gehört soziales Engagement zum guten Ton - deutsche Hochschulen entdecken das Thema erst langsam für sich.
Aus einigen wenigen sind inzwischen 55 Hochschulen geworden, die so genanntes Service Learning anbieten. Das schreibt die "Frankfurter Rundschau". Der Begriff steht für Veranstaltungen, bei denen Studenten bei gemeinnütziger Arbeit lernen. Spitzenreiter der Bewegung ist laut der Zeitung die Uni Kassel mit 25 Kursen. Zum Beispiel unterstützen Germanistik-Studenten Vereine bei der Öffentlichkeitsarbeit. Angehende Architekten entwerfen Umbaupläne für ein Seniorenwohnheim.
Die "Frankfurter Rundschau" schreibt, Service Learning gehöre in den USA zum Standard. Ein Sprecher der in Deutschland beteiligten Hochschulen bemängelt, hier verhindere die enge Bachelor-Master-Struktur eine weitere Verbreitung. In anderen Seminaren könne man außerdem schneller und einfacher Punkte sammeln.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)