12. April 2013

Kommunikations-Magazin analysiert das "Wulff-Bashing"

Ex-Bundespräsident Christian Wulff muss sich vor Gericht verantworten. Heute hat die Staatsanwaltschaft Hannover Anklage erhoben, weil er seine Rechnungen nicht selbst gezahlt haben soll.

Doch die Zeitungen, die noch vor einem Jahr über Wulff herzogen, zeigen nun viel Sympathie mit Wulff. Viele Journalisten schreiben, ein Verfahren sei überzogen, von den vielen Anklagepunkten sei nur noch ein einziger übrig geblieben - und der sei minimal. Das Magazin der Kommunikationsbranche "W&V" hat die damaligen und heutigen Kommentare von sechs deutschen, überregionalen Zeitungen gegenübergestellt: Wie sich zeigt, waren 2012 alle Zeitungen gegen Wulff und hielten ihn für unzumutbar als Bundespräsident. Heute hoffen alle, dass er ohne Blessuren aus der Geschichte herauskommt - und die meisten sehen Wulff inzwischen als Opfer einer Medienkampagne.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)