16. April 2013
Das "Überallfernsehen", wie es beworben wird, ist künftig zumindest kein "Alles-Fernsehen" mehr.
Anfang des Jahres kündigte die RTL-Gruppe an, ihre Programme nicht mehr ins digitale Antenntenfernsehen DVB-T einzuspeisen. Nun ziehen einige kleinere Sender wie Euronews und Channel 21 nach. Wie die Bayerische Landeszentrale für neue Medien bekanntgab, werden die Sender bereits ab Juni dieses Jahres in Teilen Bayerns nicht mehr zu empfangen sein. RTL will seine Programme, darunter RTL 2 und n-tv, ab Juli sukzessive abschalten. RTL nannte als Grund geringe Zuschauerzahlen und zu hohe Kosten.
Der Medienkonzern ProSieben-Sat1 hatte dagegen Anfang des Monats angekündigt, weiter in das DVB-T-Netz zu investieren und neue Spartenkanäle wie Sixx oder Sat.1-Gold einzuspeisen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)