17. April 2013

Optimischtische Wähler können Ergebnisse nicht realistisch einschätzen

Wenn man ein besserer Musiker sein will, dann ist es gut, wenn man an sich glaubt.

Wenn man einen Volksentscheid für die Legalisierung von Marihuana anstrengt, dann ist der Effekt der gleiche. Psychologen der Universität Iowa haben sich diesen Effekt bei den Unterstützern politischer Kampagnen genauer angesehen und ihre Ergebnisse im Fachmagazin "Psychological Science Online" veröffentlicht. Sie haben Wähler des US-Bundesstaates Kalifornien befragt, die über die Legalisierung von Marihuana zu medizinischen Zwecken abstimmen mussten. Die Unterstützer der Intitiative waren bis zum Schluss überzeugt davon, dass der Antrag durchgehen würde. Selbst als die ersten Umfragen das Gegenteil bewiesen, blieben sie optimistisch. Laut der Forscher ist dabei nicht entscheidend, wieviel man über ein Thema oder einen Kandidaten weiß, sondern wie sehr die jeweilige Person involviert ist. Diese Einstellung sei hilfreich - wer nicht an ein gutes Ende glaube, der investiere auch keine Zeit. Allerdings sei die Enttäuschung größer und könne dazu führen, dass sich die Enttäuschten vom politischen Engagement generell abwendeten.

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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)