17. April 2013
Das ist mal eine Graswurzelbewegung.
In Zürich geht es darum, ob es dort im Stadtbild statt Blumen im Park bald mehr Radieschen und Kartoffeln gibt. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, dass so ein Antrag im Moment von der Verwaltung der Stadt geprüft wird. Der Vorschlag: Nicht mehr Gärtner sollen auf Verkehrsinseln und an Straßenbahn-Endhaltestellen Blumen und Sträucher pflanzen. Stattdessen sollen Bürger dort wie im eigenen Garten Gemüse aussähen. Die Initiatorin will dem Bericht zufolge auf lange Sicht auch Linden und Kastanien in Parks durch Obstbäume ersetzen - und damit weiter am Bild Zürichs als grüne Stadt arbeiten.
Kritiker sind der Meinung, dass das Projekt vor allem aus Egoismus nicht funktionieren könnte. Sicher wollten viele ernten, aber nur wenige vorher dafür arbeiten. Außerdem wird erwartet, dass manches Gemüse roh geerntet wird - um in jedem Fall der Erste zu sein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)