17. April 2013
Jetzt ist er doch weg, der Regenbogen-Zebrastreifen.
Die Stadt Sydney hat einen bunten Fußgänger-Überweg in ihrem Schwulen-Viertel entfernen lassen - obwohl tausende Menschen im Internet dagegen protestiert hatten. Er war zum Mardi-Gras angelegt worden - dem Schwulen- und Lesbenfestival, das in jedem Jahr in Australiens Hafenstadt gefeiert wird.
Der Regenbogen war ursprünglich nur für einen Monat angelegt worden. Viele setzten sich aber dafür ein, dass er bleibt. Dem Regenbogen-Zebrastreifen ist dabei wohl sein eigener Erfolg zum Verhängnis geworden. Die Stadt Sydney begründet es mit der Verkehrsicherheit, dass die Farbe weg musste: Die Leute hätten sich zum Teil auf die Straße gelegt, um Fotos von dem Regenbogen zu machen.
Ein Bild von dem Regenbogen-Zebrastreifen gibt es hier.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)