17. April 2013

Streunende Hunde und Katzen in Sotschi sollen vor Olympia getötet werden

Streunende Hunde und Katzen würden aus Sicht der russischen Behörden die Besucher der Olympischen Winterspiele in Sotschi stören.

Deshalb sollen mehr als 2.000 Tiere getötet werden. Ein Abgeordneter des Regionalparlaments sagte, das Problem herrenloser Tiere sei offensichtlich, ihre Tötung der schnellste Weg zu einer Lösung. Eine russische Zeitung ("RBK Daily") zitiert den Politiker mit den Worten, man habe eine Verantwortung gegenüber der internationalen Gemeinschaft.

Tierschützer protestieren gegen die Entscheidung: Sie fordern, Hunde und Katzen stattdessen zu sterilisieren. Die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 sind nicht das erste Sportereignis, vor dem Streuner getötet werden sollen. Berichte über Massentötungen in der Ukraine vor der Fußball-EM im vergangenen Jahr hatten international Empörung ausgelöst.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)