17. April 2013

Art-Cologne will keine Party-Promis

Es gibt Festivals, die rühmen sich mit den Promis auf ihrem Roten Teppich.

Auf der Art-Cologne soll das wohl nicht so sein. Der Direktor der größten deutschen Kunstmesse, Daniel Hug, lädt Prominente praktisch aus - zumindest, wenn sie die Ausstellung als große Show für sich selbst nutzen wollen. Die Art-Cologne solle keine "Partymesse" werden. Hug spricht von einer "Hollywoodkultur", die der Kunstwelt gefährlich werden könne. Wer sich aber ernsthaft für Kunst interessiere, sei natürlich willkommen.

Bei der Art-Cologne sind ab heute die Werke von mehr als 200 Ausstellern aus 25 Ländern zu sehen. Darunter sind Gemälde mit Millionenwert. Wer weniger prominent ist, kann aber auch preiswertere Kunst erstehen: Billigstes Werk ist eine bemalte CD für 20 Euro.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)