17. April 2013
Aus Sicht von Umweltschützern ist die Förderung von Biokraftstoffen rausgeschmissenes Geld.
In Brüssel ist eine Studie veröffentlicht worden, die mehrere Umweltverbände in Auftrag gegeben haben, darunter der Dachverband der deutschen Organisation NABU. Ergebnis der Untersuchung: Die EU-Staaten haben 2011 insgesamt zehn Milliarden Euro für Forschung und Subventionen von Biokraftstoffen ausgegeben. Biosprit deckt aber gerade mal 4,5 Prozent des EU-weiten Kraftstoffbedarfs. Der NABU kritisiert, dass die Politik der EU für die Steuerzahler hohe Kosten verursacht und dabei dem Klima und der Umwelt nichts nützt.
Biokraftstoffe sind in die Kritik geraten, weil durch ihre Produktion teilweise weniger Lebensmittel angebaut werden. Die Umweltorganisationen meinen, dass es nützlicher wäre, wenn die EU ihr Geld in die Entwicklung emissionsarmer Autos steckt.
Die Studie gibt es auf der Seite des NABU:
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)