18. April 2013
Heute beamen wir uns in der Rubrik "Rückspiegel" 91 Jahre zurück und landen auf dem ersten Esperanto-Kongress.
Esperanto ist eine Kunstsprache. Ihr Erfinder Ludwig Zamenhof wollte, dass sich mit ihrer Hilfe alle Menschen auf der Welt verständigen können. Ihr großer Vorteil: Angeblich gibt es nur 16 Regeln zu lernen. Viele Wörter kommen einem bekannt vor: Sie stammen aus romanischen oder germanischen Sprachen.
Im Jahr 1922 trafen sich in Genf, in der Schweiz, Experten aus 28 Ländern. Sie diskutierten, ob Esperanto als erste Fremdsprache unterrichtet werden sollte. Die Konferenz war dafür. Aber der Plan scheiterte international. Eins der Gegenargumente lautete: Es sei doch besser, lebende Sprachen zu fördern. Bis heute gibt es aber weltweit Menschen, die Esperanto lernen und durch die Hilfssprache mit anderen aus aller Welt kommunizieren, zum Beispiel in Chats.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)