18. April 2013

UNO: Millionen Kinder ohne lebensrettende Impfungen

In armen Ländern sind rund 22 Millionen Mädchen und Jungen nicht gegen gefährliche Krankheiten geimpft.

Darauf weist die Weltgesundheitsorganisation, WHO, anlässlich der Samstag beginnenden "Weltwoche der Impfung" hin. Deshalb fordert die WHO, dass sich Politiker stärker für einen flächendeckenden Schutz der Kinder einsetzen.

Nach Angaben der Organisation verhindern Impfungen pro Jahr den Tod von zwei bis drei Millionen Mädchen und Jungen. Die Stoffe können vor Krankheiten wie Kinderlähmung und Masern schützen, aber auch vor tödlichen Formen von Lungenentzündungen. Allerdings haben viele arme Staaten laut WHO weder die finanziellen Mittel für weitreichende Impfkampagnen, noch können sie die Impfdosen angemessen lagern und ausliefern. Auch müssten die Gesundheitsbehörden in den einzelnen Ländern entschlossener hartnäckige Vorurteile über Impfungen bekämpfen.

In der Weltwoche der Impfung werben die WHO, das Kinderhilfswerk UNICEF, die globale Impfallianz Gavi und die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung für mehr Impfungen weltweit. Hier gibt's Infos dazu.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)