18. April 2013
Bis Ende 2030 soll es rund um den Globus keine Armut mehr geben.
Dieses konkrete Ziel will sich die Weltbank erstmals setzen - und zwar bei der Frühjahrstagung am kommenden Wochenende. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", die mit dem Präsidenten der Weltbank, der Amerikaner Jim Yong Kim, gesprochen hat. Er sagte, das Zieldatum 2030 schaffe "ein Gefühl der Dringlichkeit" für ein Ende der Armut weltweit.
In Zukunft wolle die Weltbank "geteilten Wohlstand" anstreben und sich auf die 40 Prozent der Ärmsten konzentrieren. Mit den konkreten Zielvorgaben will der Präsident der Weltbank demnach seine Institution reformieren und die Mitarbeiter motivieren und antreiben. Jim Yong Kim betonte außerdem, dass die neuen Ziele auch den Umwelt- und Klimaschutz umfassen sollen.
Der Mediziner war vor einem Jahr zum Präsidenten der Weltbank gewählt worden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)