18. April 2013

Bücher im Selbstverlag herausbringen ist neuer US-Trend

Er möchte einfach mehr Kontrolle darüber haben, wie sein Werk dem Publikum präsentiert wird.

Deshalb hat der US-Autor und Pulitzer-Preisträger David Mamet beschlossen, sein neues Buch im Selbstverlag herauszubringen. Die "New York Times" zählt Mamet damit zu den Wegbereitern eines neuen Trends im Literaturbetrieb. Sie schreibt, dass mittlerweile die meisten der großen Künstler-Agenturen ihren Klienten eine Möglichkeit bieten, ihre Bücher ohne Verlage zu veröffentlichen. Gedruckt werde auf Nachfrage.

Die Autoren bekommen dann zwar keinen Vorschuss, wie bei Verlagen üblich. Aber trotzdem lohnt es sich laut "New York Times", denn statt maximal zwölf Prozent pro gedrucktem Exemplar erhalten Schriftsteller beim Selbstverlag-Modell bis zu 70 Prozent des Gesamterlöses.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)