18. April 2013

Sotchi will doch keine Tiere für Olympia töten lassen

Statt der Todesspritze soll jetzt doch eine Kastration her.

Die Stadtverwaltung von Sotchi hat mitgeteilt, dass sie das Problem der streunenden Hunde und Katzen auf humane Weise lösen will. Man werde ein Programm zur Kastration erarbeiten und das erste Tierheim in Sotchi bauen.

Erst gestern hatten die Behörden der russischen Stadt angekündigt, für die Olympischen Winterspiele 2014 mehr als 2.000 Katzen und Hunde zu töten. Der Grund: Besucher der Spiele könnten durch die Tiere gestört werden. Tierschützer weltweit protestierten gegen die Pläne. Und auch in den großen russischen Zeitungen gab es Kritik.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)