19. April 2013

Ego-Shooter können als Gedächtnistrainer dienen

Ego-Shooter haben keinen besonders guten Ruf.

Die Computerspiele stehen vor allem deshalb in der Kritik, weil sie angeblich Aggressionen fördern. Psychologen der Universität Leiden in den Niederlanden haben sich auf die Suche nach positiven Effekten von Ego-Shootern gemacht und festgestellt: Sie fördern das Kurzzeitgedächtnis.

Die Forscher machten Gedächtnistests mit Menschen, die mindestens fünf Stunden pro Woche Ego-Shooter spielen, und mit Nicht-Spielern. Die Spieler konnten sich Dinge viel besser merken. Die Wissenschaftler gehen deshalb davon aus, dass man die Computerspiele gezielt als Gedächtnistrainer nutzen kann.

Auch frühere Studien hatten solchen Spielen schon positive Effekte bescheinigt: Forscher aus Ohio kamen zu dem Schluss, dass gemeinsames Spielen das Kooperationsverhalten fördert. Und die Universität Rochester hat herausgefunden, das Spieler von Ego-Shooter besonders schnell Sinneseindrücke verarbeiten können.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)