19. April 2013
Die Dokumentation "24h Berlin" hat vor drei Jahren den Grimme-Preis bekommen.
Im nächsten Jahr soll es einen Nachfolger geben. Diesmal wurde 24 Stunden lang in Jerusalem gedreht. Allerdings unter sehr schwierigen Bedingungen. Der Bayerische Rundfunk berichtet, dass palästinensische Mitglieder des Filmteams und Protagonisten von den eigenen Landsleuten massiv bedroht und als Verräter bezeichnet worden seien. Darum hätten einige Drehs im palästinenschen Teil Jerusalems sogar abgesagt werden müssen.
Das Filmprojket "24h Jerusalem" ist eine Doku von Arte und dem Bayerischen Rundfunk. Einen ganzen Tag lang haben Kamerateams rund 100 Menschen in Jerusalem begleitet, um ihren Alltag zu zeigen. In einem Jahr soll der Film dann 24 Stunden am Stück ausgestrahlt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)