19. April 2013

Japanisches Parlament erlaubt Internet-Wahlkampf.

Wahlkampf in Japan sah bislang so aus:

Zwei Wochen vor der Wahl zogen die Kandidaten mit dem Auto oder Minibus quer durchs Land und schrien ihre Namen - oder den ihrer Partei - laut durch ein Megaphon.

Emails, Facebook, Twitter oder eine offizielle Homepage für den Wahlkampf zu nutzen war dagegen nicht erlaubt. Das hat das japanische Parlament jetzt geändert. Die Abgeordneten stimmten dafür, dass auch das Internet für die Kampagnen genutzt werden darf. So soll der Wahlkampf auch junge Menschen besser erreichen.

Das erste Mal gibt es den Internetwahlkampf im Sommer. Dannw wird in Japan ein neuer Senat gewählt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)