23. April 2013

"Reporter ohne Grenzen" kritisiert Gericht vor Manning-Prozess

Die freie Berichterstattung wird behindert.

So sieht es die Organisation "Reporter ohne Grenzen". Sie verlangt Einsicht für Journalisten in die Gerichtsakten zum Fall des amerikanischen Soldaten Bradley Manning. Doch dem Wunsch der Journalisten will das zuständige Militärgericht nicht nachkommen.

Der Prozess gegen Bradley Manning soll Anfang Juni beginnen. Ihm wird Kollaboration mit dem Feind vorgeworfen, weil er geheime militärische Dokumente an die Internet-Plattform WikiLeaks weitergegeben haben soll. "Reporter ohne Grenzen" verlangt nun von der Politik, die Regeln des zuständigen Militärgerichtshofs so zu ändern, dass ein transparenter Prozess gewährleistet werden könne.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)