24. April 2013
Mit unserem "Rückspiegel" werfen wir diesmal einen Blick ins All, so wie das Weltraum-Teleskop "Hubble".
Das wurde nämlich heute vor 23 Jahren auf die Erdumlaufbahn gebracht. Als erstes Teleskop im All sollte es bis zu 50 Mal bessere Bilder liefern, als es die Fernrohre von der Erde aus können. Denn deren Sicht wird durch die Atmosphäre behindert.
Die ersten Bilder, die Hubble 1990 zur Erde schickte, waren aber alle unscharf. Das lag am Spiegel des Teleskops, der falsch geschliffen war. Bei der ersten Servicemission drei Jahre später korrigierten Astronauten den Fehler. Seitdem sind einige Bilder weltberühmt geworden, auch in der Serie Star Trek wurden schon Original-Bilder von Hubble verwendet. Und wer sich mit Google Sky den Himmel ansieht, der schaut eigentlich durch das NASA-Teleskop.
Hubble braucht für eine Erdumrundung 96 Minuten und versorgt sich über Solarzellen mit Energie. Manchmal ist es von der Erde aus auch selbst zwischen den Sternen zu sehen, allerdings nicht in Deutschland.
Seinen Namen hat das Teleskop vom US-amerikanischen Astronomen Edwin Hubble. NASA und ESA bauen zurzeit schon an Hubbles Nachfolger, dem Weltraumteleskop "James Webb".
Hier geht's zur Hubble-Seite der US-Weltraumbehörde NASA.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)