24. April 2013
Politische Krisen können auch für Tiere gefährlich sein.
In der Zentralafrikanischen Republik ist nach dem Putsch im vergangenen Monat das ohnehin schon große Problem der Wilderei noch gewachsen.- Rebellen machen im artenreichen Nationalpark Dzanga Sangha verstärkt Jagd auf Wildtiere. Wildhüter haben den Park wegen der unsicheren Lage verlassen, ihre Posten wurden zerstört.
Vor allem der Handel mit Elfenbein lohnt sich für die Rebellen, weil in Asien die Preise dafür steigen. Die Erlöse fließen in die Kriegsführung. Nach Angaben der Umweltorganisation WWF wurden in den vergangenen zehn Jahren 60 Prozent der Elefanten in der Zentralafrikanischen Republik getötet. Auch Nashörner werden oft von Wilderern gejagt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)