24. April 2013
In China helfen soziale Netzwerke bei den Rettungsarbeiten nach dem schweren Erdbeben in der Region um die Stadt Ya'an.
Vor allem Kurznachrichtendienste wie das chinesische Twitter-Pendant Weibo spielen eine große Rolle. Bekannte Blogger haben ihre Konten und Passwörter freigegeben. So können Angehörige von Vermissten einen Hilferuf posten und die Gesuchten möglicherweise schneller gefunden werden. Suchmaschinen richteten für den gleichen Zweck eine spezielle Personensuchfunktion ein. Vielfach kritisierten Blogger auch das Verhalten der Behörden vor Ort. In den Einträgen heißt es, Hilfsgüter würden ungerecht und viel zu spät verteilt.
Das Beben der Stärke 7,0 hatte am Samstag die chinesische Provinz Sichuan erschüttert. Nach offiziellen Angaben starben 190 Menschen, etwa 11.000 wurden verletzt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)