25. April 2013
Die Hand zur Faust zu ballen erleichtert das Vokabeln-Lernen.
US-amerikanische Psychologen berichten im Fachjournal "PLOS ONE" über einen Versuch, bei dem Testpersonen einen kleinen Gummiball in der Hand zusammendrückten. Dann wurden ihnen Wörter auf einem Bildschirm gezeigt, die später abgefragt wurden.
Dabei kam heraus: Die rechte Hand zur Faust zu ballen hilft dabei, sich neue Wörter zu merken. Die Faust mit der Linken hilft dagegen, diese Wörter wieder abzurufen. Das gilt nach Angaben der Forscher von der Universität Montclair in New Jersey zumindest für Rechtshänder.
Ein Grund für die Wirkung der geballten Fäuste könnte demnach in der Anregung der beiden Hirnhälften liegen. So könnten einfache Bewegungen das Gedächtnis verbessern, indem sie die Aktivität des Gehirns veränderten. Die Hirnaktivität selbst habe man allerdings nicht gemessen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)