25. April 2013
Im März wurde über etwa 16.000 tote Schweine berichtet, die in einem chinesischen Fluss trieben.
Jetzt haben die Behörden die wahrscheinliche Ursache dafür aufgedeckt. Demnach lag es vor allem an einer Überbelegung der Bauernhöfe rund um Schanghai. Das führte zu einer erhöhten Zahl an Krankheits- und Todesfällen unter den Tieren. Experten warnen, dass so etwas in Zukunft häufiger passieren könnte, wenn sich die Bedingungen auf den Farmen nicht verbessern.
Im vergangenen Jahr hatte die Regierung bereits versucht, etwas gegen die Überbelegung auf den Bauernhöfen zu tun. Dem Plan zufolge sollte die Gesamtzahl der Schweine in der Region begrenzt werden. Kurzfristig könnte das das Problem aber noch verschlimmert haben. Denn zunächst wurde lediglich die Fläche für Schweinefarmen reduziert, nicht aber die Anzahl der Tiere.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)