25. April 2013
Heute am 25. April ist Welt-Malaria-Tag. Das nehmen wir zum Anlass, ein paar Fakten zu der Tropenkrankheit zusammenzutragen:
Malaria wird auch als Sumpffieber oder Wechselfieber bezeichnet. Übertragen wird die Krankheit vor allem durch Stechmücken in den Tropen und Subtropen. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation gab es im Jahr 2010 weltweit etwa 660.000 Todesfälle durch Malaria, 90 Prozent davon in Afrika. Malaria kann mit Medikamenten geheilt werden. In vielen Ländern kommt es zu Todesfällen, weil es an medizinischer Versorgung fehlt.
Ein Symptom der Malaria ist hohes Fieber, das oft wiederkehrt. Außerdem kommt es zu Schüttelfrost, Beschwerden des Magen-Darm-Trakts und zu Krämpfen. Besonders bei Kindern kann die Krankheit schnell zu Koma und Tod führen.
Impfen kann man sich gegen Malaria nicht. Um eine Infektion zu vermeiden, sollte man sich in Risikogebieten vor allem gegen Insektenstiche schützen.
Die Bezeichnung Malaria kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "schlechte Luft".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)