26. April 2013
Die Relativitätstheorie von Albert Einstein hält auch einem Härtetest stand: Ein Team aus internationalen Forschern hat Einsteins Theorie unter extremen Bedingungen in den Tiefen des Weltalls bestätigt.
Im Fachmagazin "Science" schreiben die Astronomen über einen etwa 7.000 Lichtjahre von der Erde entfernten Neutronenstern, der in Hochgeschwindigkeit rotiert: Der Stern dreht sich in jeder Sekunde 25 Mal um die eigene Achse. Um ihn herum kreist alle zweieinhalb Stunden ein sogenannter Weißer Zwerg - ein Stern am Ende seiner Lebensdauer. Die Relativitätstheorie besagt: Ein solches System strahlt Wellen ab und verliert dadurch Energie. Und das wiederum verändert die Umlaufzeit. Die Forscher beobachteten das System regelmäßig mit Radioteleskopen und optischen Instrumenten. Das Ergebnis: Sie konnten tatsächlich eine Änderung der Umlaufzeit ausmachen - Einsteins Vorhersagen trafen also ein.
Bislang konnte die Relativitätstheorie nicht in einem so extremen Umfeld getestet werden - es war unbekannt, ob sie auch dort ihre Gültigkeit behält.
Albert Einstein hatte mit der Theorie 1915 die Schwerkraft in Abhängigkeit von Raum und Zeit beschrieben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)