26. April 2013

China: Neues Tourismus-Gesetz

Die Chinesen sind Weltmeister im Reisen, im eigenen Land werden sie dabei aber oft auch abgezockt.

Das chinesische Parlament hat jetzt erstmals ein umfassendes Tourismus-Gesetz verabschiedet. Die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, dass damit vor allem die Rechte von Verbrauchern besser geschützt werden sollen. Nach dem neuen Gesetz dürfen Eintrittspreise in der Hochsaison zum Beispiel nicht plötzlich angehoben werden. In Zukunft muss man dafür erst die örtlichen Tourismus-Behörden um Erlaubnis bitten und die Preissteigerung sechs Monate im Voraus ankündigen.

Verboten wurden außerdem spezielle Billigreisen. Die Kosten fast nichts, dann werden die Touristen aber quasi zum Shoppen in teuren Souvenirgeschäften oder auf Verkaufsveranstaltungen gezwungen. Über solche Kaffee-Fahrten haben sich viele Touristen immer wieder beschwert.

China ist der größte Tourismusmarkt der Welt. Im vergangen Jahr investierten Chinesen umgerechnet mehr als 50 Milliarden Euro ins Reisen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)