26. April 2013

Viel verwendeter Unkrautvernichter kann laut Studie Krankheiten auslösen

Das Unkrautbekämpfungsmittel "Roundup" gehört vor allem in den USA zu den beliebtesten überhaupt.

Jedes Jahr landen Millionen Tonnen davon auf Feldern, Golfplätzen und in Vorgärten. Das ist vielleicht keine gute Idee, wie eine neue Studie von Wissenschaftlern des MIT ergeben hat. Der Hauptbestandteil des Herbizids wurde nämlich in Lebensmitteln gefunden. Und laut den Forschern ist völlig unklar, ob es nicht auf Dauer Krankheiten oder Unfruchtbarkeit auslösen kann. Sicher sei auf jeden Fall, dass der Stoff langfristig im Körper zu Entzündungsprozessen führt und die Zellen schädigt.

Hersteller von "Roundup" ist die Firma Monsanto, die hauptsächlich für Gen-Saatgut bekannt ist. Sie bietet auch viele Gen-Pflanzen wie Mais, Soja und Raps an, deren Erbgut so verändert wurde, dass sie durch den Unkrautvernichter nicht geschädigt werden. Die können direkt mit dem Mittel besprüht werden. Monsanto selbst sagt, der Stoff sei sicher.

Die Studie ist im Fachmagazin "Entropy" erschienen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)