26. April 2013

Plagiate in China: Politiker wirft ausländischen Medien Rufschädigung vor

Mit viel Aufwand hat China den "Welttag des Urheberrechts" begangen - zum Beispiel mit der öffentlichen Zerstörung raubkopierter CDs, DVDs und Bücher.

Der Leiter der nationalen Behörde für geistiges Eigentum in Peking warf westlichen Medien jetzt vor, sie vermittelten ein falsches Bild seines Landes. China werde als Weltmeister beim Fälschen und Kopieren dargestellt. Der Vorwurf, dass man nicht genug für den Schutz geistigen Eigentums unternehme, entbehre aber jeder Grundlage.

Allein im vergangenen Jahr gab es in China laut dem Behördenleiter fast 13.000 Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit Fälschung und Patentverletzungen. Außerdem seien die Anträge auf Marken- oder Patentregistrierung für den chinesischen Markt weit über dem internationalen Durchschnitt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)