26. April 2013

Neuer Atlas liefert Infos über afrikanische Böden

Mehr als eine Milliarde Menschen leben in Afrika. Um sie alle satt zu bekommen, braucht der Kontinent gute Böden.

Denn 98 Prozent der Kalorienzufuhr der Bewohner gehen auf das zurück, was auf den heimischen Feldern wächst und gedeiht. Wenn es denn gedeiht. Denn wie ein neuer Altals zeigt, geht es den Böden nicht gut. Der Kontinent besteht ohnehin schon zu 60 Prozent aus Wüsten und Trockengebieten. Weitere Böden sind durch Erosion und Nährstoffmangel bedroht.

Der Atlas soll nun auf die Problematik hinweisen und zeigen, wie man den Ackergrund schützen kann. So können etwa organische Substanzen in der Erde mehr als das zehnfache des Eigengewichts an Wasser aufnehmen. Damit werden Überschwemmungen vermieden, wichtige Nährstoffe bleiben erhalten.

Der Atlas ist ein Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Union, der Afrikanischen Union und der Welternährungsorganisation FAO. Er soll ab nächsten Montag auch online als pdf zur Verfügung stehen. Mehr Infos.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)