27. April 2013
"It's better to burn out than to fade away"
sang einst Neil Young. Auch so mancher Fan war davon überzeugt, dass es besser sei, für etwas zu brennen als zu verblassen. Und so beobachtet der Rostocker Mediziner Wolfgang Schneider eine große Bereitschaft unter den Menschen, dem medialen Hype um das Burn-Out-Syndrom zu folgen. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa äußert sich der Facharzt skeptisch über die steigende Zahl von Krankschreibungen wegen psychischer Leiden. Die Diagnose werde zu schnell und zu häufig gestellt, lautet das Fazit des Direktors der Rostocker Universitätsklinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)