29. April 2013

Armlifting wird in den USA beliebter

Die Plastische Chirurgie setzt sich für Arme ein, für Oberarme genauer gesagt.

In den USA ist die Oberarm-OP ein anhaltender Trend. Im Jahr 2000 ließen sich noch rund 300 Menschen die Oberarme operieren, im vergangenen Jahr waren es mehr als 15.000. Die "American Society of Plastic Surgeons" rechnet zufrieden vor, das sei ein Anstieg von über 4.000 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Operationen aber nur um drei Prozent gestiegen. Als ein Grund wird die Tatsache gesehen, dass Frauen mit gut ausdefinierten Oberarmen jetzt häufiger in den Medien zu sehen sind. Als Beispiele werden Michelle Obama und Jennifer Aniston genannt.

Bei den Operationen wird Fett aus den Oberarmen abgesaugt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, lose Haut von den Armen zu schneiden. Das neue Duden-Wörterbuch der Szenesprachen führt diese Haut als Winkfleisch auf. Wenn man es entfernt, entstehen sichtbare Narben. Eine Operation kostet in den USA durchschnittlich 3.000 Euro. Hauptsächlich lassen sich Frauen zwischen 40 und 54 operieren. Von den über 15.000 Operierten waren nur rund 300 männlich.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)