29. April 2013

Künstliches Kleinhirn lässt Roboter Ball spielen

Der kleine Roboter lernt, wie man einen Ball schlägt.

Zu verdanken hat er das japanischen Forschern vom Institut Riken in Tokyo, die ihm ein künstliches Kleinhirn gebastelt haben. Dazu benutzen sie einen Grafikprozessor und eine Softwareplattform und schaffen so 100.000 Neuronen, die in Echtzeit reagieren. Der Roboter wurde mit einem Schläger ausgestattet und lernt nun, wie er die Bälle, die ihm entgegen geworfen werden, zurückschlägt. Dafür erfasst er Flugbahn und Geschwindigkeit und das künstliche Hirn errechnet die Reaktion. Ändert sich die Geschwindigkeit, dann reagiert der Roboter entsprechend. Verfehlt er einen Ball, dann lernt er für das nächste Mal.

Die Forscher wollen auf diesem Weg das menschliche Kleinhirn so gut wie möglich nachbauen. Um zum besten Ergebnis zu kommen, wollen sie den Quellcode online stellen und ihn so für andere Wissenschaftler zugänglich machen.

Mehr über den Roboter im Magazin "Neural Networks"

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)