30. April 2013

Hackerangriff auf den "Guardian": Gruppe aus Syrien bekennt sich zu der Tat

Die britische Zeitung "Guardian" ist von Hackern angegriffen worden.

Ziel waren mehrere Twitter-Accounts. Nach Angaben des "Guardian" ging der Hackerangriff von Internetadressen in Syrien aus. Zu der Tat bekannte sich eine Gruppe, die sich "Syrian Electronic Army" nennt. Sie manipulierte mehrere Twitter-Konten und warf dem "Guardian" vor, Lügen über Syrien zu verbreiten.

Die Gruppe unterstützt das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Sie ist nach eigenen Angaben auch für andere Hackerangriffe verantwortlich. Letzte Woche waren Twitter-Konten der Nachrichtenagentur AP betroffen. Über den Account war die Falschmeldung rausgegangen, dass es einen Angriff auf das Weiße Haus gegeben habe.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)