2. Mai 2013

Frühe US-Siedler schreckten vor Kannibalismus nicht zurück

Jetzt ist es bewiesen: Die ersten weißen Siedler in den USA haben auch Menschen gegessen.

Wissenschaftler des Smithsonian-Instituts in Washington haben menschliche Knochen analysiert, die im Bundesstaat Virginia gefunden wurden. Sie stammen von einem 14-jährigen Mädchen. Der forensische Anthropologe Douglas Owsley sagte, es gebe klare Indizien dafür, dass der Körper zerlegt worden sei, um einige Teile zu essen.

Die Wissenschaftler vermuten, dass die britischen Siedler während einer Hungersnot vor vierhundert Jahren zu Kannibalen wurden. Die Analyse sei der erste eindeutige Beweis für diese bisher nur aus Erzählungen bekannte Theorie, dass die Siedler in der Not nicht nur Hunde, Mäuse, Schuhleder und Schlangen gegessen hätten, sondern auch ihre Mitmenschen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)