2. Mai 2013
Moleküle bauen, die mit Computern interagieren.
Das ist der Traum von Stephen Wolfram. Der britische Physiker sagte der "Süddeutschen Zeitung", soweit sei man heute allerdings noch nicht. Aktuell arbeitet Wolfram an einer Computer-Datenbank, die menschliche Fragen richtig interpretieren soll. Mit den bisherigen Ergebnissen ist er zufrieden: Mit seiner Software ausgestattete Computer verstünden 92 Prozent der gestellten Fragen.
Die Datenbank geht auf eine Idee des Wissenschaftlers und Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz zurück. Wolframs Meinung nach war Leibniz damit vor dreihundert Jahren einfach zu früh dran. Gleiches gelte für den Naturforscher Isaac Newton, der zu seiner Zeit Satelliten bauen wollte. Manchmal müsse man einfach warten, bis die Welt einen einhole.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)