2. Mai 2013
Eltern und Großeltern sind oft genervt, wenn Kinder viel Zeit mit Computerspielen verbringen.
Doch vielleicht sollten sie selbst häufiger mitspielen. Das legt zumindest eine Untersuchung von Forschern der Universität in Iowa nahe. Im Fachmagazin "Plos One" berichten sie von den Ergebnissen einer Studie mit fast 700 Testpersonen über 50 Jahren. Sie wurden in vier Gruppen eingeteilt: Eine, die am Computer Kreuzworträtsel lösen sollte, und drei, die ein Computerspiel namens "Road Tour" spielen sollten.
Nach mindestens zehn Stunden Spielzeit wurden die kognitiven Fähigkeiten der Probanden überprüft: Den Wissenschaftlern zufolge hatten die "Road Tour"-Spieler den Abbau um drei Jahre verzögert.
Die Studie ist Teil einer Reihe von Untersuchungen, um herauszufinden, warum Menschen im Alter wichtige Gehirnfunktionen wie Erinnerung, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Problemlösung verlieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)