2. Mai 2013
In unserer Rubrik "Glasklar" werfen wir einen Blick in das "Species Plantarum".
Dabei handelt es sich um ein zweibändiges Werk des schwedischen Naturforschers Carl von Linné. Es erschien am 01. Mai 1753 und erfasste alle ihm bis dahin bekannten Pflanzenarten. Von Linné wollte damit beweisen, dass es statt der bis dahin unter Botanikern angenommenen 20.000 verschiedenen Arten in der Tat nur 8.000 gibt.
Das besondere an diesem Werk ist vor allem, dass Linné darin erstmals ein von ihm erdachtes Benennungssystem verwendete: die sogenannte binominale Nomenklatur. Sie benennt jede biologische Art mit einem zweiteiligen lateinischen Namen und besteht aus dem Gattungsnamen und einem artspezifischen Zusatz. Beispiel: Canna Indica, das indische Blumenrohr - die erste Pflanze, die in diesem Werk aufgeführt wurde. 1758 wurde diese Systematik anerkannt und ist bis heute Standard der gesamten Biologie.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)