2. Mai 2013
Fälscher werden höchstens ein halbes Jahr brauchen, um die neuen 5-Euro-Scheine nachzumachen.
Davon geht der Kölner Grafiker Jürgen Kuhl im Interview der "Süddeutschen Zeitung" aus. Kuhl saß vier Jahre im Gefängnis, weil er 2006 über 16 Millionen US-Dollar gefälscht hatte. Mit dem richtigen Papier, speziellen UV-Lacken und neuen Maschinen sei auch das Fälschen des neuen Scheins verhältnismäßig einfach, man müsse nur mehr investieren. Das einzig vernünftige Sicherheitsmerkmal ist laut Kuhl das Hologramm. Das muss aber seiner Ansicht nach größer sein, um wirklich fälschungssicher zu sein. Die neuen Fünf-Euro-Scheine haben neue Wasserzeichen und Hologramme und sind mit einem Speziallack überzogen. Außerdem haben sie eine sogenannte Smaragdzahl - sie ändert beim Hin- und Herschwenken die Farbe, von Smaragdgrün bis Tiefblau.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)