2. Mai 2013
Vor etwa neun Millionen Jahren sind in einer Höhle in der Nähe von Madrid sehr viele Raubtiere verendet - obwohl sie keinerlei Krankheiten hatten.
Darunter waren neben Hyänen ausgestorbene Arten wie Säbelzahnkatzen, Bärenhunde oder Vorfahren des Roten Pandas. Wissenschaftler präsentieren jetzt eine neue Erklärung, warum die Höhle zur tödlichen Falle wurde.
Im Fachjournal "Plos One" schreiben sie, die Tiere seien durch ein Erdloch in die Höhle hinabgesprungen in der Hoffnung, dort Nahrung oder Wasser zu finden. Bisher war unter anderem vermutet worden, dass die Raubtiere das Erdloch übersehen hatten und in die Höhle hinabgestürzt waren. Die Paläontologen schlossen diese Erklärung aber aus. In der Höhle seien nur wenige Skelette von pflanzenfressenden Tiere gefunden worden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)